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Neuer Bußgeldkatalog kommt ab Februar


Ab Februar wird’s Ernst für deutsche Autofahrer – dann nämlich tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Bußgelder für Verkehrsvergehen verdoppelt wurden. Es betrifft hauptsächlich zu schnelles Fahren, Drängeln oder Alkohol am Steuer.

Statt den bislang üblichen 50 bis 425 Euro werden im Ort bei zu hohen Geschwindigkeiten künftig 80 bis 760 Euro verlangt. Beim Drängeln steigt das Bußgeld von 40 bis 250 Euro auf 75 bis zu 400 Euro – je nach Geschwindigkeit und Abstand. Fahrer, die alkoholisiert am Steuer sitzen, trifft es hart: Wird derzeit das erste Vergehen mit 250 Euro bestraft, so werden ab Februar 500 Euro dafür fällig. Hinsichtlich der Bestrafung durch Punkte in Flensburg ändert sich allerdings nichts.

Das Bundesverkehrsministerium will mit dem verschärften Bußgeldkatalog die Hauptunfallursachen, nämlich zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand oder Fahren unter Alkoholeinfluss, bekämpfen. Übrigens: 2007 musste jeder vierte Fahrer ein Bußgeld zahlen; zu schnelles Fahren war meist der Grund dafür. Wenn man die deutschen Bußgelder allerdings mit denen anderer europäischer Länder vergleicht, stellt man fest, dass Verkehrsvergehen in Deutschland bislang recht milde bestraft wurde.

Experten erwarten, dass infolge der Verschärfung des Bußgeldkatalogs das aggressive Fahrverhalten abnehme – der Deutsche fahre nämlich “preisbewusst”. Unter dem Strich geht man davon aus, dass sich die Verkehrsstatistik positiv entwickeln wird.

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