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Spritsparendes Fahren fällt Autofahrern schwer

Spritsparendes Fahren erweist sich als schwierig bei deutschen Autofahrern, denn die Umstellung auf eine spritsparende Fahrweise scheint nicht vielen KfZ-Haltern zu gelingen. 50 Prozent wissen zwar, dass niedertouriges Autofahren Benzin spart, aber die meisten wenden ihr Wissen selten an.

So fahren die meisten bei 50 Stundenkilometern im dritten oder vierten Gang, manche sogar im zweiten. Der Verbrauch wäre aber am niedrigsten, wenn man den fünften Gang benutzt. Den fünften Gang legen aber nur rund zehn Prozent aller Autofahrer ein.

Weitere Ideen zum Spritsparen fallen nur den wenigsten ein. Allein drei Prozent können noch Leichtlaufreifen nennen und nur ein Prozent Leichtlauföle. Der Kraftstoffverbrauch kann aber tatsächlich um zehn Prozent allein durch das richtige Motoröl und passende Reifen reduziert werden. Eine weitere Senkung um rund zehn Prozent kann durch vorausschauendes und niedertouriges Fahren erreicht werden.

Allgemein könnte jeder Autofahrer seine fünfte Tankfüllung einsparen. Bei konsequenter Durchsetzung der Ratschläge kann das Einsparpotenzial in einem Jahr bis zu 300 Euro betragen. Nur jeder fünfte schätzt das Potenzial richtig ein. Etwa 40 Prozent unterschätzen den Einfluss ihres Fahrstils und die Konsequenzen aus der richtigen Reifen- und Ölwahl. Es gibt sogar schon speziell geschulte Fahrlehrer, aber im Zweifelsfall besteht auch die Möglichkeit, sich in einer Werkstatt oder am besten beim eigenen Autohersteller zu informieren.

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