Energie

Gänsebraten erhöht Stromverbrauch signifikant

Hätten Sie’s gewusst? Wenn die Weihnachtsgans im Ofen gart – und das ist in der Regel am 1. Weihnachtsfeiertag – schnellt der Stromverbrauch in Deutschland regelrecht in die Höhe. Durch die so genannte “Gänsebraten-Spitze” steigt der Stromverbrauch in Deutschland auf 480 Millionen Kilowattstunden an diesem Tag. Zum Vergleich: An einem normalen Wintertag werden nur rund 360 Millionen Kilowattstunden verbraucht. Die Weihnachtsgans lässt den Stromverbrauch also um ein gutes Drittel ansteigen!

Pro Haushalt steigt der Strombedarf dank Gänsebraten an diesem Tag von durchschnittlich neun auf zwölf Kilowattstunden. Drei Kilowattstunden pro Haushalt macht bei 40 Millionen Haushalten besagte 120 Millionen Kilowattstunden zusätzlicher Verbrauch. Das ist freilich eine Idealrechnung, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) derart vorlegt, aber sie lässt interessante Rückschlüsse zu. 120 Millionen Kilowattstunden Stromverbrauch entsprechen übrigens dem Jahresverbrauch von rund 34.000 Drei-Personen-Haushalten!

Der Branchenverband gibt aber auch gleich einen Tipp, wie man das Geld wieder einsparen kann: Lichterketten und Weihnachtsbeleuchtung soll man etwa erst bei Dunkelheit einschalten, das senke den Stromverbrauch deutlich und mache sich auf der Stromrechnung freilich auch bezahlt. Der BDEW liefert auch gleich Zahlen mit: Ein zehn Meter langer Lichtschlauch, der vom ersten Advent bis zum sechsten Januar ununterbrochen brennt, verbraucht satte 130 Kilowattstunden. Eine LED-Lichterkette ist sparsamer – da fallen für 35 LED-Lämpchen nur 30 Kilowattstunden an.

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