Schichtsalat – Lage für Lage ein Genuss
Der Schichtsalat kommt ursprünglich aus Frankreich, ist aber weit über die französische Ländergrenzen hinaus bekannt und beliebt. Zu dieser enormen Beliebtheit hat auch beigetragen, dass er in der Zubereitung sehr einfach ist.
Trotz der Einfachheit der Zubereitung und seiner schlichten Zutaten handelt es sich beim Schichtsalat um ein sehr raffiniertes Gericht. Er ist ideal für Feiern und Festlichkeiten jeder Art, da er sich problemlos auch in größeren Mengen zubereiten lässt. Gut ist auch, dass er nicht – wie viele andere – Salate matschig wird. Das liegt daran, dass das Dressing beim Schichtsalat nicht unter den Salat gemischt wird. Vielmehr liegt die relativ feste Masse aus Mayonnaise, Joghurt und Sahne auf dem Salat und schließt diesen nahezu “luftdicht” ab. So kann ein Schichtsalat auch jene 24 Stunden überstehen, die er “ziehen” sollte. Vor Ende dieser Zeitspanne sollte der Schichtsalat nicht verzehrt werden, da sich sonst seine Aromen nicht frei entfalten können.
Für die Zubereitung des Schichtsalats gibt es viele Rezepte und Zubereitungsvariationen. Ihnen ist aber allen gemein, dass alle Zutaten des Salats sehr fein geschnitten werden müssen. Die Zutaten werden dann nacheinander in eine große Salatschüssel geschichtet. Die Anzahl der Schichten ist von der Anzahl der Zutaten abhängig. Schön ist, dass jeder Haushalt die Zutaten nach den eigenen Bedürfnissen variieren und ergänzen kann. Ein Schichtsalat kann – freilich neben dem eigentlichen Salat – so ziemlich alles enthalten, etwa Käse, Eier, Oliven oder auch Obst. Erst wenn sich alle Schichten in der Salatschüssel befinden, kommt als letzte Schicht die Salatsoße obendrauf. Bevor man die Schüssel abdeckt und zum ziehen in den Kühlschrank stellt, sticht man mehrmals mit einem langen Kochmesser durch alle Schichten – das hilft den Aromen, sich zu vermengen.
Eine besonders nette Variation, vor allem für Kindergeburtstage, ist der süße Schichtsalat. Dieser kann nur aus verschiedenen Obstsorten bestehen, die klein geschnitten übereinander geschichtet werden. Es spricht aber nichts dagegen, eine Schicht Gummibärchen oder Raspelschokolade hinzuzufügen. Das sieht bunt und appetitlich aus und spricht vor allem kleine Schleckermäulchen an. Natürlich darf die Salatsoße des süßen Schichtsalats nicht salzig sein. Sehr lecker ist eine Mischung aus gesüßtem Quark und Mascarpone. Essen keine Kinder mit, kann die Soße auch ein Schlückchen Amaretto enthalten.
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