Finanzen

Termingeld: Hundertprozentig sichere Anlage mit ordentlichen Zinsen


Termingeld ist eine klassische Anlageform, die von nahezu allen Banken angeboten wird. Wie der Name schon vermuten lässt, wird das Termingeld für einen festen Zeitraum angelegt, der vom Kunden selbst gewählt werden kann. Die Zeiträume für Termingeldanlagen variieren zwischen einem Monat und drei Jahren, so dass jeder Anleger die für sich passende Laufzeit wählen kann.

Der große Vorteil des Termingeldes ist seine 100%ige Sicherheit. Zum einen ist der vereinbarte Zins unveränderbar, zum anderen gibt es weder Kursschwankungen noch Rückzahlungsrisiken. Die verdienten Zinsen werden entweder am Ende der Laufzeit (bei kurzlaufenden Termingeldern) oder am Ende eines Kalenderjahres an den Kunden ausgezahlt. Je nachdem, welche Vereinbarung bei Abschluss des Termingeldes getroffen wurden, wird es am Ende der Laufzeit entweder fällig oder aber zu den dann geltenden Zinssätzen erneut angelegt (prolongiert). Verfügungen während der Laufzeit sind grundsätzlich ausgeschlossen.

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Die Zinssätze für Termingelder orientieren sich zum einen am Leitzins der Zentralbank, zum anderen aber auch an der Höhe der Einlage sowie der Laufzeit. Aktuell werden für einjährige Termingelder zwischen 4,2 bis 5,2 Prozent Zinsen pro Jahr gezahlt. Hierbei spielt auch die Geschäftspolitik der Bank eine Rolle, denn höhere Zinsen locken auch Neukunden an, die Einlagen der Bank werden erhöht. Zudem haben Onlineinstitute oft die Möglichkeit, höhere Zinssätze zu zahlen, da deren Ausgaben deutlich geringer sind. Da viele Experten in naher Zukunft sinkende Zinsen erwarten, werden derzeit für längerfristige Termingelder (beispielsweise für zwei Jahre) deutlich niedrigere Zinsen gezahlt. So liegen die Konditionen im Zweijahresbereich nur noch um drei Prozent.

Grundsätzlich müssen für Termingelder Mindestanlagen eingehalten werden. Je nach Bank betragen diese zwischen 2500 bis 10000 Euro. Hierauf müssen Anleger achten, denn beim Unterschreiten der Mindestanlagesumme kann kein Termingeld angelegt werden.

Bei der Wahl des Anbieters sollten Anleger weiterhin auf die Sicherheit von Termingeldern achten. Bei deutschen Instituten unterliegen Termingelder in den meisten Fällen zu 100 Prozent der Einlagensicherung, bei ausländischen Banken hingegen kann nur ein Teil der Anlagen gesichert sein.

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