Worauf Verbraucher beim kostenlosen Girokonto achten sollten
Ein Girokonto hat nahezu jeder – und das aus gutem Grund, denn der bargeldlose Zahlungsverkehr läuft in der Regel über Transaktionen zwischen Girokonten. Für den bequemen Einkauf mit der EC-Karte wird ebenso ein Girokonto benötigt wie für eine (Online-) Überweisung, auch für Abbuchungen, Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen ist ein Girokonto erforderlich.
Kostenloses Girokonto ist an Bedingungen gebunden
Banken und Finanzdienstleister bieten ihren Kunden das Girokonto nicht selten ohne Kontoführungsgebühr an, sprich: als Kunde bekommt man ein kostenloses Girokonto. Allerdings ist das kostenlose Konto meist an bestimmte Kriterien gebunden, etwa an einen monatlichen Mindestgeldeingang, an den durchschnittlichen Kontosaldo oder an die Anzahl und Art der Transaktionen. Wer nach einem günstigen oder kostenlosen Girokonto sucht, sollte diese Faktoren auf jeden Fall im Auge behalten.
Beim kostenlosen Girokonto auf Geldautomat-Gebühren achten
Ebenfalls wichtig, zudem oft Thema in den Medien: die Gebühren fürs Geldabheben an Geldautomaten anderer Kreditinstitute. Wer viel unterwegs ist und Bargeld in der Regel nicht von einem Geldautomaten “vor Ort” holt, sollte auf ein weit verzweigtes Netz an kostenlosen Geldautomaten achten. Immerhin: Gab es bezüglich der Geldautomat-Gebühren früher oftmals böse Überraschungen, so müssen Banken seit dem 15. Januar 2011 anzeigen, wie hoch die Gebühren für das Abheben von Geld an einem Automaten sind.
Zusatzkosten durch smsTAN
Wer einen regelmäßigen Gehalts- oder Renteneingang oder das von der Bank geforderte Durchschnittsguthaben nachweisen kann, hat gute Chancen auf ein komplett kostenloses Girokonto – bestenfalls gibt es auch eine kostenlose Kreditkarte dazu oder eine kostenlose EC-Karte für den Partner. Auch Online-Girokonten sind unter gleichen Voraussetzungen in der Regel kostenlos, es sei denn, man entscheidet sich hinsichtlich der Sicherheit von Transaktionen für das smsTAN-Verfahren. In diesem Fall bekommt man bei jeder beabsichtigen Transaktion eine TAN-Nummer auf die bei der Bank hinterlegte Handynummer geschickt. Für diese SMS fallen Kosten an; die Höhe ist beim Kreditinstitut zu erfragen.
Dispokredit-Konditionen des Girokontos hinterfragen
Besonders von Interesse sind freilich die Zinskonditionen der Girokonto-Anbieter. Da es für Guthaben eine nur sehr geringe Verzinsung gibt, sind vor allem die Dispokredit-Konditionen von Interesse, sprich: welche Gebühren fallen an, wenn der Dispo-Rahmen überzogen wird? Für einen Überziehungskredit können durchaus zwölf bis 15 Prozent Zinsen anfallen – kaum verwunderlich, schließlich weiß jeder, dass die Banken vor allem an der Kreditvergabe verdienen.
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