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Kinder & Handy: Das sollten Eltern in Sachen Sicherheit beachten


Gemäß einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM besitzt schon jedes zweite Kind zwischen 6 und 13 Jahren ein Handy - und klar ist, dass sich der Nachwuchs auch zu Weihnachten vielfach ein neues Handy wünscht. Das Handyportal 24mobile.de gibt Tipps, auf was Eltern dabei achten sollten.

Wenn der Nachwuchs nicht zeitig nach Hause kommt, machen sich Eltern zu Recht sorgen. Viele Handyhersteller haben daher eine Ortungsfunktion eingebaut, mittels derer Eltern den Aufenthaltsort ihres Kindes erkennen können. In vielen Fällen haben Handys auch eine Notruftaste. Darüber hinaus ist kindgerechtes Design von Vorteil, will heißen: eine einfache Menüführung mit reduzierter Tastenanzahl. Exemplarisch hierfür stehen etwa die handy “Tchibo ikids” oder “ITT Easy Baby Contact”.

Teenager hingegen wünschen sich Multimedia-Handys, das steht außer Frage. Eine Kamera sollte das Handy an Bord haben, ebenso einen MP3-Player. Das allerdings bereitet Eltern auch Sorgen - denn je mehr Funktionen ein Handy hat, umso eher können Kinder und Jugendliche auch in Kostenfallen geraten beziehungsweise auf jugendgefährdende Inhalte stoßen. “Technische Neuheiten und Sicherheit müssen sich jedoch nicht zwangsläufig ausschließen: Auch reguläre Modelle verfügen über individuell konfigurierbare Sicherheitseinstellungen”, weiß Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 24mobile.de. Das sind die wichtigsten Sicherheitseinstellungen:

  • Das Telefonbuch sollte nur Notrufnummern sowie die wichtigsten Privatnummern umfassen und kostenpflichtige Servicenummern, die per Werkseinstellung programmiert sind, entfernt werden. Eine entsprechende Einstellung kann über die PIN2 bzw. SIM-Karte vorgenommen werden.
  • Über die Telefonbucheinrichtung können auch Auslandsanrufe für das Kind gesperrt werden. Mit der Tastenkombination *331*Geheimzahl# und Betätigung der Ruftaste richtet man diese Sperre ein und schaltet sie mit #331*Geheimzahl# sowie erneute Betätigung der Ruftaste aus. Auch eingehende Anrufe können auf angezeigte Rufnummern beschränkt werden, um anonyme Werbeanrufe zu verhindern.
  • Mit der Einrichtung von Kurzwahlen kann das Kind schnell eine bestimmte Nummer anrufen, ohne vorerst im Telefonbuch zu suchen. Dieser Dienst kann alternativ zur Notruftaste der Kinderhandys eingesetzt werden.
  • Unterhaltungsfunktionen wie Spiele oder Videos können ebenfalls deaktiviert werden. Hier ist darauf zu achten, dass die Bluetooth-Funktion ausgestellt ist, um eine Verbindung mit einem anderen Handy zu vermeiden.
  • Damit das Kind nicht uneingeschränkt im Internet surft, müssen die Zugangsdaten aus den Interneteinstellungen des Gerätes gelöscht werden. Somit können auch unerwünschte teure Klingelton-Downloads aus dem Netz umgangen werden.

Zudem sollte der Mobilfunktarif kindgerecht gewählt werden. Neben Prepaid-Tarifen bieten sich spezielle Kindertarife einiger Netzbetreiber an, bei denen Sonderrufnummern gesperrt oder ausgewählte Rufnummern, wie die der Eltern, gratis erreichbar sind. Auch Tarife, mit denen netzintern kostenlos telefoniert werden kann sollten in Betracht gezogen werden, um die Kosten für die Familie niedrig zu halten.

Interessierte können sich im Handyshop von 24mobile.de umfassend informieren und ihr bevorzugtes Kinderhandy oder reguläre Mobiltelefone beliebig wählen und gegebenenfalls unkompliziert mit dem passenden Tarif kombinieren.

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