Datenbank der Breitbandinitiative “Kein DSL” wächst weiter
Die größte deutsche Breitbandinitiative kein-DSL verzeichnet den 10.000sten Eintrag in ihrem unabhängigen Breitbandbedarfsatlas. Seit einem Jahr können unter dem Link www.schmalbandatlas.de Breitbandinteressenten in unterversorgten Regionen in dem im Internet frei zugänglichen und kostenlosen Atlas ihren Breitbandbedarf notieren. Die Einträge tragen dazu bei, die Unterversorgung zu beseitigen: Mittelständische Unternehmen greifen für ihre Ausbauplanungen auf den Schmalbandatlas zu.
800.000 Haushalte in Deutschland haben kein DSL
Nach Aussagen der Bundesregierung soll deutschlandweit für über 800.000 Haushalte kein DSL verfügbar sein. Doch bis heute kann die Politik nur unvollständig sagen, wo die Versorgungslücken genau bestehen. Auch Unternehmen und Verbänden der Breitbandbranche fehlt trotz diverser Bedarfsumfragen ein vollständiger Überblick über die “weißen Flecken”. Ein konkretes Bild der Unterversorgung in Deutschland skizziert erstmals der Atlas der Interessengemeinschaft kein-DSL.
Breitbandatlas hilft Anbietern und Unternehmen
Der Atlas ist für jeden politischen und wirtschaftlichen Entscheider einsehbar, um die notwendigen und zielführenden Schritte gegen die unzulängliche Versorgung in die Wege zu leiten. Auch für regionale Initiativen ist er ein nützliches Tool: Sie können sich leicht einen Eindruck der konkreten Versorgungslage vor Ort verschaffen und sich vernetzen, um erfolgreich gegen die Unterversorgung vorzugehen. Die sichtbare Nachfragebündelung ist ein Beitrag, das Marktchancen erkannt und ergriffen werden. Besonders mittelständische Anbieter sind auf valide Daten angewiesen, um in unzureichend versorgten Regionen zu investieren.
Schon bei weniger als 20 Nachfragern haben DSL-Anbieter Interesse
Die Anbieterdatenbank der Interessengemeinschaft kein-DSL enthält Anbieter, die bereits bei weniger als 20 Nachfragern breitbandige 6 Mbit-Zugänge errichten. Dies ist eine Option, in gemeinhin als unwirtschaftlich geltenden Gegenden kurzfristig Breitbandlücken zu schließen. Die Interessengemeinschaft kein-DSL stellt ihren Breitbandbedarfsatlas Kommunen und Breitbandinitiativen weiterhin als kostenloses Instrument zur Unterstützung für den Breitbandausbau zur Verfügung.
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