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DSL Anbieter Wechsel – worauf man achten sollte


Wer mit seinem bisherigen DSL-Provider nicht zufrieden ist, oder einen alten zu teuren Tarif hat, für denjenigen könnte ein Anbieterwechsel eine mögliche Maßnahme sein. Doch der Wechsel sollte mit Bedacht vorgenommen werden. Denn schließlich möchte man beim neuen Provider nicht den gleichen Ärger noch einmal erleben. Folgende Punkte sollte man daher in seine Checkliste für den Anbieterwechsel aufnehmen. Zusätzliche Informationen findet man in einem Ratgeber für Finanzen

Kündigung/Fristen

Zunächst sollte man sich vergewissern, ob beim alten DSL-Provider eine Mindestlaufzeit besteht. Wenn ja, ist es wichtig zu wissen, wie lange man noch an den alten Vertrag gebunden ist. Entsprechend erforderlich ist eine fristgerechte Kündigung.

Telekomanschluss behalten ja/nein

Es besteht die Möglichkeit den neuen Provider auf den bestehenden Telekomanschluss aufzuschalten, oder den Telekomanschluss zu kündigen, und komplett zum neuen DSL Anbieter zu wechseln. Der Komplettwechsel bringt meist Kostenvorteile zwischen 5 und 15 Euro/Monat im Vergleich zur Deutschen Telekom.

Bei Kündigung des Telekom-Anschlusses muss ggfls. mit folgenden Nachteilen gerechnet werden:

  • Keine Nutzung mehr von Call-by-Call Gesprächen (Billigvorwahlen)
  • Einbußen in der Sprachqualität bei Telefonaten, wenn der neue Anbieter nur mit VoiP arbeitet
  • Gebühren für die Portierung der alten Telekom-Rufnummern

Verfügbarkeit prüfen

Prüfen Sie vor Abschluss nach, ob der gewünschte Tarif an Ihrem Wohnort verfügbar ist. Bei Online-Abschlüssen erfolgt die Prüfung rechtzeitig vorher im Zuge der Tarifauswahl.

Budget/Surfverhalten

Wer das Internet lediglich zum Emails abrufen oder normalem Surven nutzt, ist mit dem günstigeren DSL-2000-Anschluss gut bedient. Für größere Downloads, Online-Spiele, oder sonstige Anwendungen die viel Bandbreite benötigen, ist ein DSL 6000 oder gar DSL 16000 Anschluss ratsam. Entscheidend für die Auswahl ist natürlich auch das dafür vorhandene monatliche Budget.

Neuen Anbieter/Tarif auswählen

In den Tarifdschungel begibt man sich am besten mit einem Online-Vergleichsrechner. Damit kann man schnell und übersichtlich alle im eigenen PLZ-Gebiet verfügbaren DSL Anbieter vergleichen. Meist muss man hier nur die gewünschte DSL-Geschwindigkeit, sowie die Postleitzahl des eigenen Wohnortes eingeben. Der Kostenrechner listet daraufhin übersichtlich alle in Frage kommenden Anbieter und Tarife auf.

Möglichst kurze Vertragslaufzeit wählen

Versuchen Sie einen Tarif mit einer möglichst kurzen Mindestvertragslaufzeit abzuschließen. Das hat den Vorteil, dass Sie bei Bedarf schneller wieder wechseln können. Sollte sich der neue Tarif doch nicht als “Wunschtarif” herausstellen, ist man nicht so lange gebunden.

Hardware

Meist wird die benötigte Hardware vom neuen Provider mitgeliefert. Für die reine Internet-Nutzung genügt ein DSL-Modem. Für die Internettelefonie wird ein DSL-Router benötigt. Hier kann man i.d.R. zwischen einer kostenlosen Hardware-Variante und einer etwas besseren Ausführung unter Leistung einer Zuzahlung wählen.

VoIP

wer ein Komplettpaket mit VoiP wählt, also auch über die DSL-Leitung telefoniert, sollte auf die Upload-Geschwindigkeit des Tarifs achten. Eine zu niedrige Bandbreite sorgt für Störungen in der Sprachqualität oder zu Gesprächsabbrüchen. Mindestend 256kbit/s Upload sollte der VoiP-Tarif ermöglichen.

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