Was ist Shareware?
Als Shareware wird im allgemeinen Software bezeichnet, die nach einem gewissen Testzeitraum – das können mehrere Tage oder Wochen sein – beim Autor oder der Herstellerfirma kostenpflichtig freizuschalten ist. Der Begriff stammt von einem Mitarbeiter der Firma Microsoft und ist seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts für fast alle Computeranwender eine feste Größe.
Es gibt verschieden Arten der Shareware. Am weitesten verbreitet ist die kostenlose Teilversion, bei der das Programm vorgestellt wird, die Funktionen jedoch stark eingeschränkt sind. Derart will man den Benutzer davon überzeugen, die Vollversion zu kaufen, um das Programm im vollen Umfang nutzen zu können. Diese Shareware ist zeitlich meist uneingeschränkt nutzbar. Meist wird bei solchen Programmen ein Hinweis gegeben sich zu registrieren, damit man die kostenpflichtige Vollversion herunterladen kann oder per Seriennummer freischaltet.
Der Begriff Shareware ist in der Gegenwart eher ein Synonym für “kostenlos” geworden, da es viele Programme gibt, die von den Autoren frei zur Verfügung gestellt werden. Die Programmierer vertrauen dabei auf die Ehrlichkeit der Benutzer, nach der abgelaufenen Zeit für die Software zu bezahlen. Realität ist jedoch, dass kaum ein Anwender ein Programm bezahlt und sich kostenpflichtig registriert, wenn es ohne Probleme auch weiterhin kostenfrei funktioniert. Oft findet man aber auch nur einen nette Textnachricht beim Starten des Programms, das den Nutzer daran erinnert, dass er die Shareware-Registrierung durchführen soll, was das Fenster endgültig schließen würde. Beispiele für solche Shareware sind Packprogramme und Chat-Clients.
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