Vorurteile rund um Handytarife halten sich hartnäckig
Eine Studie von TNS Infratest im Auftrag von Telefonica o2 Germany hat gezeigt, dass viele Menschen glauben, bei Handytarifen habe sich nichts geändert. Befragt wurden etwa 1000 Handy-Besitzer. Zum Beispiel glauben 87 Prozent, dass man bei einer Flatrate immer denselben Grundpreis zahlt – jedoch gibt es schon Handytarife, die ab einer bestimmten Summe erst in eine Flatrate “umschalten”, um Mehrkosten zu vermeiden.
Etwa 73 Prozent glauben sodann, Anrufe übers Handy ins Ausland wären sehr teuer. Aber auch hier hat sich einiges getan: So gibt es Anbieter, die Anrufe ins Ausland zum gleichen Preis wie ins Inland berechnen. Manche Mobilfunkanbieter haben aber auch hierfür eine Flatrate. Außerdem denken 52 Prozent der Befragten, dass die Mindestvertragslaufzeit von einem Handyvertrag immer 24 Monate beträgt. Heutzutage gibt es aber auch Tarife ohne Mindestlaufzeit!
Handys ab einem Euro verlocken zum Abschließen eines Vertrages. Jedoch weiß ca. die Hälfte der Befragten nicht, dass dadurch der Grundbetrag steigt. Diese Handys werden mit einer erhöhten Grundgebühr finanziert. Es kann sogar sein, dass man rechnerisch mehr bezahlt.
Doch es gibt Alternativen: Zum gebuchten Vertrag kann man das Handy zum verminderten Preis erwerben und bezahlt somit weniger Gebühren pro Monat.
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