Versicherungen

Risikolebensversicherung: Definition und Erklärung


Wer sich für den Abschluss einer Risikolebensversicherung entschieden hat wird wissen, dass er nach Ablauf der Versicherungsdauer in der Regel keine Kapitalausschüttung zu erwarten hat. Denn wie der Begriff schon sagt, sichert die Versicherung ein Risiko ab – in diesem Fall das Leben des Versicherten. Das ist zugleich auch der wichtigste Unterschied zur altbekannten Lebensversicherung, die zahlreiche Menschen abschließen, um im Alter die drohende Rentenlücke zu decken.

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Der Begriff Risikolebensversicherung ist eigentlich ungenau beschrieben, da es sich im juristischen Sinne um einen Risikolebensversicherungs-Vertrag handelt, den ein Versicherter mit einer Versicherungsgesellschaft abschließt.

Diese verpflichtet sich, bei Eintritt des Versicherungsfalles an die Hinterbliebenen die vereinbarte Versicherungssumme zu zahlen. Da die Gesellschaft nur in diesem Fall die Leistung erbringen muss, ist der monatlich zu zahlende Beitrag in aller Regel geringer als bei einer kapitalbildenden Versicherung. Zudem wird eine mögliche Überschussbeteiligung bereits in der Höhe der zu zahlenden Prämie beitragsmindernd berücksichtigt.

Die am häufigsten abgeschlossene Risikolebensversicherung ist die mit einer gleichbleibenden Versicherungssumme; eine andere Variante ist die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme.

Diese Versicherung wird oftmals dann abgeschlossen, wenn eine Immobilie erworben und finanziert wurde. Fast alle Kreditinstitute erwarten von dem Erwerber, dass er für die zusätzliche Absicherung der Darlehen eine Risikolebensversicherung abschließt, damit im Versicherungsfall die Angehörigen die Immobilie halten können und nicht gezwungen sind, diese zu verkaufen oder zwangsversteigern zu lassen.

Dabei wird gerne eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme abgeschlossen wird, die in gleichem Maße abnimmt wie die Restschuld der Darlehen, die im Laufe der Jahre getilgt werden.

Eine ganz andere Art der Risikolebensversicherung ist die Restschuldversicherung, die zur Absicherung eines Verbraucherkredites abgeschlossen wird und auch nur bei Eintritt des Versicherungsfalles zahlt.

Der zu zahlende Beitrag einer Risikolebensversicherung ist abhängig vom Geschlecht des Versicherten sowie vom Alter und dessen Gesundheitszustand. Hier ist unter Umständen ebenso mit einem Risikozuschlag zu rechnen wie bei der Ausübung besonders gefährlicher beruflicher Tätigkeiten.

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1 Kommentar »

  1. Kommentar von Stefan (28. Oktober 2011)

    Wichtig ist, dass man alle Versicherungen miteinander vergleicht.
    Die Mühe sich alle Angebote einmal anzuschauen kann sich lohnen.
    Eine Liste von Risikolebensversicherung Anbietern ist z.B. unter http://lepios.org/wiki/Risikolebensversicherung zu finden.

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